Preise und Auszeichnungen:
Entries now OPEN for prizes and awards connected to proposals for the 2015 Boston Congress



A number of prizes and awards are traditionally presented at the IPA’s biennial Congress, including the Hayman Prize, Elise M Hayman Award, Sacerdoti Prize, Training Today Award, Research Awards and the Tyson Prize for Candidates.


Hayman-Preis für Veröffentlichungen über traumatisierte Kinder und Erwachsene

Dieser von Dr. Hayman gestiftete Preis besteht seit 1997. Die Auswirkungen des Holocaust auf erwachsene Überlebende haben auch die Entwicklung von deren Kindern in bedeutsamer Weise beeinflußt. Wenig untersucht sind bisher vor allem die Folgen, an denen jene Menschen zu tragen haben, die selbst als Kinder in einem Konzentrationslager interniert waren, sowie die Auswirkungen auf die Kinder dieser Kinder.

Der Preis, der das Interesse an dem Thema fördern und ein Bewußtsein von der Notwendigkeit weiteren Forschens auf diesem Gebiet schaffen soll, wird dem Autor bzw. den Autoren der besten einschlägigen Arbeit verliehen, die im Laufe der einem internationalen IPV-Kongreß jeweils vorausgehenden zwei Jahre in einem Buch oder einer anerkannten psychoanalytischen oder sonstigen wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht oder zur Veröffentlichung angenommen worden ist. Im Mittelpunkt einer solchen Arbeit sollte die Untersuchung schwerer kindlicher Traumatisierung, ihrer Eigenart und Merkmale sowie ihres Einflusses auf die Entwicklung und psychischen Funktionen sowohl der Betroffenen selbst als auch der aus diesen hervorgegangenen Kindergeneration stehen. Die Arbeit sollte sich vorzugsweise mit der unterworfenen Bevölkerung im Holocaust selbst beschäftigen oder aber die aus Studien zum Holocaust gewonnenen Erkenntnisse auf die Auswirkungen schwerer Traumata auf Kinder, die andernorts unter repressiven Regimes leben, anwenden (beispielsweise auf die Kinder der „Verschwundenen“ in Lateinamerika).

Der mit 4.000 US-Dollar dotierte Preis wird dem in Boston auf dem IPV-Kongreß bekanntzugebenden Preisträger zusammen mit einer Urkunde dortselbst überreicht.

Bewerbungsvoraussetzungen: Bewerben können sich IPV-Mitglieder, IPV-Kandidaten und Nichtmitglieder gleicherweise. Zur Bewerbung gehört der bibliographische Nachweis der den eingereichten Aufsatz enthaltenden Fachzeitschrift oder Buchpublikation sowie eine elektronische (PDF- oder Word-)Fassung des Aufsatzes. Die Bewerbung kann auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch erfolgen.
Antragsform: Nur elektronisch.
Abgabefrist: 28. Februar 2015.

Elise-M.-Hayman-Auszeichnung für Arbeiten über den Holocaust und Völkermord

Die Elise-M.-Hayman-Auszeichnung wurde 1989 von Dr. Max Hayman zur Erinnerung an seine Frau Elise ins Leben gerufen. Sie wird alle zwei Jahre für die wichtigste, überzeugendste und beachtlichste Leistung auf dem Gebiet der – sei es historischen, sei es gegenwartsbezogenen – Erforschung von Holocaust und Völkermord vergeben.

Der Preisträger wird auf dem Bostoner Kongreß bekanntgegeben, wo er auch das Preisgeld von 4.000 US-Dollar sowie eine Urkunde in Empfang nimmt. Außerdem hält er während der Kongreßwoche den Elise-M.-Hayman-Vortrag, der dem International Journal of Psychoanalysis zur Publikation angeboten wird.

Bewerbungsvoraussetzungen: Bewerben können sich IPV-Mitglieder, IPV-Kandidaten und Nichtmitglieder gleicherweise. Die Bewerbung kann auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch erfolgen.
Antragsform: Nur elektronisch.
Abgabefrist: 28. Februar 2015.

Auszeichnung Psychoanalytische Ausbildung Heute

Diese Auszeichnung wurde im Jahr 2000 vom IPV-Ausbildungskomitee zum Zwecke der Anerkennung der besten Arbeit über die Erforschung und Entwicklung psychoanalytischer Ausbildungsmodelle geschaffen.

Die Auszeichnung ist nicht dotiert. Der Gewinner erhält eine Urkunde.

Bewerbungsvoraussetzungen: Bewerben können sich IPV-Mitglieder, IPV-Kandidaten und Nichtmitglieder. Die Bewerbung kann auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch erfolgen.
Antragsform: Nur elektronisch.
Abgabefrist: 28. Februar 2015.

Auszeichnungen für außergewöhnliche Beiträge zur psychoanalytischen Forschung

Das Forschungskomitee der IPV hat einen offenen, zweijährlich stattfindenden Wettbewerb zur Auszeichnung der vier besten psychoanalytischen Forschungsarbeiten/Poster eingerichtet. Der Wettbewerb ist nicht auf empirische Studien beschränkt, doch wird erwartet, daß die eingereichten Arbeiten den Stand der psychoanalytisch relevanten systematischen Forschung referieren. Bewegen dürfen sie sich auf allen Gebieten, für die die Psychoanalyse fruchtbar gemacht werden kann, seien es Wissenschaftsgeschichte, Rechtswissenschaft, Kunst o.a.

Das Preisgeld beträgt 500 US-Dollar für jede der vier ausgezeichneten Arbeiten bzw. jedes prämierte Poster. Es wird den in Boston bekanntgegebenen Preisträgern zusammen mit einer Urkunde überreicht.

Bewerbungsvoraussetzungen: Bewerben können sich IPV-Mitglieder, IPV-Kandidaten und Nichtmitglieder. Die Arbeiten/Poster können auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch eingereicht werden. Die für den Prager Kongreß eingesandten Poster werden bei der Auszeichnung des besten Forschungsposters automatisch mitberücksichtigt.
Erforderliche Angaben/Unterlagen: Titel der eingereichten Arbeit, Autor(en) und Zweigorganisation; Zusammenfassung (höchstens 500 Wörter); vollständige Arbeit (maximal 10 bis 15 Seiten); Korrespondenzadresse samt E-Mail-Adresse.
Antragsform: Nur elektronisch.
Abgabefrist: 28. Februar 2015.

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Die Bewerbungsfrist für den Tyson- und den Sacerdoti-Preis ist nunmehr ABGELAUFEN.


Tyson-Preis
Dieser von Dr. Robert L. Tyson gestiftete Preis wird seit 2005 verliehen, und zwar für die ebenso originelle wie mustergültige klinische Arbeit eines IPV-Kandidaten oder Absolventen eines IPV-Instituts, der seine Ausbildung nach dem jeweils letzten IPV-Kongreß abgeschlossen hat. Eine „klinische Arbeit“ im Sinne dieses Preises besteht in der Beschreibung der Grundzüge einer psychoanalytischen Behandlung. Drei der eingereichten Arbeiten, eine aus jeder Region, gelangen in die Endauswahl. Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 500 US-Dollar; je 250 US-Dollar gehen an die beiden Zweitplacierten. Alle drei Finalisten stellen ihre Arbeit auf einer eigens dafür vorgesehenen Veranstaltung vor.



Sacerdoti-Preis
Cesare Sacerdoti, ehemals Inhaber von Karnac Books, hat diesen Preis im Jahre 1987 gestiftet. Mit ihm soll die beste Arbeit eines relativ jungen (d.h. am 25. Juli des jeweiligen Preisverleihungsjahres noch nicht 50 Jahre alten) Autors gewürdigt werden, der erstmals auf einem internationalen Kongreß vorträgt.